Hintergrund: Eine Hand hält drei Holzklötzchen hoch, auf denen je ein Gesicht gemalt ist: eins ist traurig, eins neutral und eins fröhlich. Links steht in einem blauen Kasten: Kleine Menschen große Gefühle: Emotionsregulation in der Grundschule
10. Februar 2026

4 Übungen zur Emotionsregulation in der Grundschule

Warum ist Emotionsregulation in der Grundschule so wichtig?

Du weißt bestimmt aus eigener Erfahrung, wie stark viele Grundschulkinder ihre Gefühle erleben. Und das ist auch gut so. Denn Gefühle zeigen uns immer etwas auf. Vielleicht fehlt uns etwas oder vielleicht sind wir auch gerade rundum versorgt und das macht uns glücklich.

Wenn Gefühle aber zu stark werden und unreguliert bleiben, führt das ziemlich oft zu Konflikten oder herausforderndem Verhalten der Kinder. Das lässt den Stresspegel für alle unnötig ansteigen.

Wir zeigen dir in diesem Artikel vier leichte, knackige Übungen zur Emotionsregulation, die du mit den Kindern gemeinsam einüben kannst. Damit der Stresspegel im Rahmen bleibt! 😊

Ungeduldig? Springe hier direkt zum Übungs-Download!

Tiefer gehendes Interesse? Hier findest du einen Blog-Beitrag zu den Grundlagen der Emotionsregulation und warum sie im Grundschulalter so wichtig ist.

Zwei Wege der Emotionsregulation

Zum Glück lässt sich Emotionsregulation üben. Dabei gibt es zwei Arten von Regulationsstrategien:

  • Körperliche Strategien
  • Mentale/kognitive Strategien

Unsere vier Übungen nehmen beide Strategien in den Blick, damit die Kinder lernen, die richtige Strategie für ihre Situation zu finden. Denn nicht alle Strategien passen in jeder Situation gleich gut für jedes Kind. Lass die Kinder also ruhig ein bisschen ausprobieren, was sich für sie angenehm und passend anfühlt.

4 einfache Übungen zur Emotionsregulation in der Grundschule

Übungen zur körperlichen Emotionsregulation:

  • Körperkreisel
  • Power dich aus!

Die beiden Übungen eignen sich besonders dann, wenn viel Wut oder auch Angst bei einem Kind hochkommt. Durch Bewegung wird das Nervensystem automatisch heruntergefahren und die großen Gefühle können den Körper verlassen.

Übungen zur mentalen & kognitiven Emotionsregulation:

  • Zwei Dinge
  • Ballonatmung

Bei diesen zwei Übungen wird gezielt die Aufmerksamkeit weg vom Gefühl und hin in die Umgebung bzw. zum Atem gelenkt. Die bewusste Ablenkung führt dazu, dass sich das starke Gefühl beruhigen kann.

Die Übungen lassen sich leicht in deinen Unterrichtsalltag integrieren. Übe sie am besten regelmäßig mit der Ganzen Klasse, z. B.:

  • wenn es unruhig ist,
  • wenn Kinder streiten,
  • wenn die Kinder aufgeregt oder gestresst wirken.

Unsere 4 Regulationsübungen zum kostenlosen Download

Hier kannst du dir alle 4 Übungen zur Emotionsregulation in der Grundschule als PDF für den Unterricht downloaden.

Wir wünschen dir ganz viel Spaß beim Üben und denk dran: Emotionsregulation braucht Zeit! Begleite die Kinder liebevoll und geduldig beim Einüben der Strategien. 😊